ist ein Trinkwasserzusatz mit Meerrettich (Kren). Der Meerrettich gilt in der Volks- medizin als das "Penizillin des Gartens". Täglich ist der Körper außerordentlichen Belastungen, verursacht durch Nikotin, Blütenpollen, Staub, Lösungsmittel und umwelt- bzw. ernährungsbedingte Einflüsse, ausgesetzt.
Der Meerrettich kann unterstützend das allgemeine Wohlbefinden fördern.
Für Sportler eine hochinteressante Alternative bei Atembeschwerden und asthmatischen Anfällen.
Verzehrempfehlung:
1 bis 3 mal täglich 3 - 4 Spritzer in ein Glas Trinkwasser geben oder direkt in den Mund sprühen.
Abpackung: 150 ml
Wirkstoff: Meerettich-Konzentrat
Der Meerrettich gilt in der Volksmedizin als das ?Penizillin des Gartens? Er wirkt antibiotisch und beugt u.a. gegen Infektionen der Atemwege vor. Der bis heute bekannteste Wirkstoff ist das Senföl, das durch das Ferment Myrosin aus dem Glykosid Sinigrin frei wird. Ferner findet man Saccharose, Aspargagin, Glutamin, Pentosan und organische Säuren. Der Meerrettich enthält Glucose, Fructose sowie die lebensnotwendigen Aminosäuren (Eiweißbausteine) wie Argenin, Lysin, Cystin, Theronin und Thyrpstophan. Weiters enthält der Meerrettich doppelt soviel Vitamin C als die Zitrone.
Wirkungsweise und Verwendung: Mit dem Meerrettich als Träger antibiotischer, auch auf den menschlichen Organismus wirksamer Stoffe haben sich bereits Naturwissenschaftler befaßt. Sie fanden, dass die Stoffe nicht nur in den abführenden Harnwegen, sondern im Körper selbst, insbesondere auch in den Zellen (Queenslandfieber, Germer), ihre antibiotische Wirkung entfalten, dass die Gegenwart dieser Substanz zur Abheilung von Nierenbecken-entzündungen (Pyelitiden), Blasenentzündungen (Cystitiden), Mandelentzündungen (Tonsillitiden), grippösen Infekten und anderen Infektionskrankheiten führen kann. Als Heilpflanze: Äußerlich angewandt, entspricht sie der Wirkung des Senfs. Der Meerrettich wird als Hautreizmittel bei Muskel-, Nerven-, Magen- und rheumatischen Schmerzen verwendet. Auch die Verwendung bei Insektenstichen und Frostbeulen ist durchaus empfehlenswert. In verdünnter Lösung kann die äußerliche Anwendung bei Neurodermitis, Schuppenflechten, Gürtelrosen, Sommersprossen, Leberflecken und Akne vugaris (Finne) versucht werden. Innerlich regt der Meerrettich sämtliche Drüsen des Magen-Darm-Kanals einschließlich der Leber und Bauchspeicheldrüse an, so dass man ihn in der Diät für Verdauungsschwäche erfolgreich verwendet. Er wirkt anregend auf die Nierentätigkeit, zugleich aber auch heilend auf bakterielle Infektionen der Nieren, des Nierenbeckens und der ableitenden Harnwege. Daher spielt er eine große Rolle in der Diät, besonders bei Nierenbecken- und Blasenleiden. Wegen seiner bakterienhemmenden, schleimverflüssigenden und hustenreizmildernden Wirkung auf die Luftwege wendet man ihn bei Rachen-, Bronchial-, Lungenkartarrh- und Asthma sowie bei Mandelentzündung an. Auch eine Verbesserung der Blutwerte (Colesterin) kann durch den Meerrettich erreicht werden.
Eine besonders wichtige Wirkung übt der Meerrettich auch auf die Pumpbewegungen der Darmzotten aus. Die Darmzotten besitzen nämlich eigene Muskelfasern, die von der Basis der Zotten bis in die Spitzen ziehen. Sie ziehen sich beim Menschen (auch bei manchen Tieren) rhythmisch zusammen und üben dadurch eine Pumpwirkung auf das Blut und die Lymphe aus. Werden die Darmzotten durch Fehlernährung oder Medikamente zu stark belastet, so kann dadurch der Stoffwechsel bzw. das Immunsystem an Wirksamkeit verlieren. Der Meerrettich kann sowohl bei Mensch und auch beim Tier unterstützend zur Stärkung der Selbstheilkräfte beitragen und dies auch bei reduzierter Medikamentendosis. Es wurde bei den ausgedehnten Untersuchungen klar, dass sich die Hemmung des Bakterienwachstums auf eine Anzahl (grampositiver und gramnegativer) Bakterien erstreckt, dass sie aber nicht allein von einem Senföl herrührt, sondern dass vielmehr die volle Bakterienhemmwirkung der Meerrettichwurzel auf ein Gemisch verschiedener Substanzen zurückzuführen ist. Nach der Aufnahme der Meerrettichwirkstoffe vom Darm werden sie an die roten Blutkörperchen gebunden und kommen hauptsächlich erst nach ihrer ?Abkoppelung? an den Orten der Ausscheidung, das sind die Harnwege und die Atemwege (Asthma) zur Wirkung. Es konnte an lebenden Zellen nachgewiesen werden, dass die Vermehrung des Influenzavirus völlig gehemmt wird. Aus diesem Grunde ist der Meerrettich auch bei Erkältungsinfekten, Grippeinfekten der Atmungsorgane sowie Nikotinbelastungen durch starkes Rauchen als brauchbares natürliche Unterstützung einsetzen. Da die Meerrettichsenföle auch durch die Haut gut aufgenommen werden und ihre antibakterielle Wirksamkeit noch in der Ausatmungsluft nachweisbar ist, lässt sich mit Meerrettich, rein äußerlich über die Haut angewandt, eine gute Wirkung auf die Atmungsorgane erzielen, die nicht nur in einer Bakterienhemmung, sondern auch in einer Schleimlösung und einer Hustenreizlinderung besteht. Im Magen-Darm-Kanal wirkt der Meerrettich anregend auf die Absonderung der Verdauungssäfte und der Nieren. Der längere Zeit regelmäßig durchgeführte Genuss wirkt günstig bei Rheumatismus, Gicht und Zuckerkrankheit, sowie bei mangelhafter oder fehlender Salzsäurebildung im Magen, bei Leber-, Gallen- und Darmfunktionsschwäche sowie bei Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse. Meerrettichkondensat kann z.B. durch Versprühen, Verdampfen in Wohnräumen für eine optimale Atemluftdesinfektion sorgen, wenn diese durch Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Bakterien, Viren, Gerüche von Haustieren, Nikotin oder Lösemitteldämpfe aus Einrichtungsgegenständen etc. zur gesundheitlichen Beeinträchtigung führen. Wie bei allen übrigen Naturheilmitteln, so sollte auch hier vor jeder persönlichen Therapiemaßnahme unbedingt der Hausarzt beigezogen werden, um einerseits die richtige Diagnose festzustellen und andererseits die Eigentherapie zu überwachen bzw. den Gesundheitsverlauf durch den Einsatz von zusätzlich notwendigen Medikamenten möglichst optimieren zu können. Aus den Meerrettichwurzeln können heute durch spezielle Herstellungsverfahren, welche auf den neuesten Stand der Wissenschaft und Biotechnik ausgerichtet sind, eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten in der Volksmedizin für Mensch und Tier erreicht werden. Quelle: Auszug aus Gesundheit durch Heilkräuter. SOJALL-KRENIL M
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